„Travel, in the younger sort, is a part of education; in the elder, a part of experience.“ – Francis Bacon

 

Für die Schüler und Schülerinnen, die an der Englandfahrt nach Brighton vom 02.07 bis zum 08.07 teilnahmen, war es beides, Lernen und Erfahrungen sammeln, verbunden mit Spaß und gemütlichem Beisammensein.

Am Sonntag, dem 02.07.2017 startete gegen Abend ein kleiner Teil der Q11 gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Frau Eibl und Herrn Franze, nach England in Richtung des beliebten Seebads Brighton.
Wir fuhren zuerst mit dem Bus nach Calais, um von dort dann die Fähre nach Dover zu nehmen. Obwohl die Fahrt lange dauerte, gab es nichts, was die Stimmung drücken konnte, und ein paar lustige Zwischenfälle hielten uns fit.
In England angekommen war unser erster Stopp in Canterbury. Dort besichtigten wir die eindrucksvolle Kathedrale, die seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und vor allem mit ihrem Baustil und der großen Krypta beeindruckte.
Gegen Abend erreichten wir dann unser Hostel, welches direkt gegenüber vom Pier lag.
Am Dienstag stand ein Tagesausflug nach London auf dem Programm, weshalb wir uns schon früh auf den Weg machten, um möglichst viel vom Tag zu haben.
Erste Eindrücke bekamen wir mittels einer Bootsfahrt auf der Themse, die in Greenwich startete und uns bis zum Tower brachte. Ab da durften wir unser Programm für die nächsten drei Stunden individuell gestalten. Anschließend trafen sich alle gut gelaunt wieder, um eine gemeinsame Stadtführung zu machen. Der Tag war anstrengend, aber alle waren zufrieden, weil wir unsere Zeit in London bestmöglich genutzt hatten.
Am nächsten Tag machten wir bei schönstem Wetter eine Küstenwanderung über die Kreidefelsen. Los ging es bei Beachy Head, einer Landspitze an der englischen Südküste, in der Nähe der Stadt Eastbourne. Von dort aus wanderten wir weiter über die Kreidefelsen, die auch die Seven Sisters genannt werden. Allerdings stellten wir fest, dass es sich bei dem Namen um die Senkungen zwischen den Kuppen handeln muss, da es acht Hügel gab und nicht sieben. Abgeholt wurden wir dann in Exceat.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Stopp bei „The long man of Wilmington“, einer 70 Meter hohen Männerfigur, bei der man vermutet, dass sie noch aus der Eiszeit stammt.
Am vorletzten Tag besichtigten wir das „Bodiam Castle“, eine märchenhafte Wasserburg aus dem Jahr 1388. Danach ging es zum malerischen Küstenstädtchen Rye, welches einen mit seinen engen Straßen und Gassen, den kleinen Cafés und Dorfläden, in eine andere Zeit versetzte. Anschließend fuhren wir noch zu den „Camber Sands“, dem einzigen Sandstrand in East Sussex.
Da es sich um unseren letzten Abend handelte, entschieden wir uns für ein gemeinsames Grillen neben dem Pier von Brighton. Unser Busfahrer stellte uns seinen Grill zur Verfügung und so verbrachten wir den Abend gemeinsam am Strand, grillten, hörten Musik und sangen sogar ein paar Klassiker selbst mit.
Am Tag der Abfahrt besichtigten wir noch den „Royal Pavilion“, welchen der spätere Georg der IV. erbauen ließ. Der Palast erinnerte von außen sehr an indische Mogulpaläste, die Inneneinrichtung jedoch war eher im chinesischen Stil gestaltet. Gerade durch den für England untypischen Baustil wirkte das Gebäude sehr eindrucksvoll.
Insgesamt kann man sagen, dass die Fahrt wirklich außergewöhnlich schön war. Nicht nur, weil wir bestes Wetter hatten und keinen einzigen Tag Regen, sondern auch, weil wir eine tolle Gruppe waren, die von den Schülern bis zu den Lehrern und dem Busfahrer perfekt gepasst hat.

An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön an Frau Eibl und Herr Franze für die unvergessliche Fahrt!

Elisa Lissok, Q11

Impressionen von der Abifahrt nach England: