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„Du solltest nicht da sein!“

Mit diesen Worten wurde angeblich Charlotte von Kalb von ihrer Mutter bei der Geburt begrüßt. 250 Jahre ist dies nun her (25.7.1761). Obwohl sie ein eigenwilliger Charakter war, besaß sie eine große Bedeutung für Friedrich Schiller und Jean Paul, denen sie den Weg in die Gesellschaft in Weimar öffnete. Auch nahm sie Einfluss auf wichtige Werke dieser beiden Schriftsteller. Vor allem Schiller half sie in seinen schwierigen Anfangsjahren. Aber auch Friedrich Hölderlin kannte Charlotte von Kalb sehr gut, da er ein Jahr lang in ihrer Familie lebte, um den Sohn Fritz als Hauslehrer zu erziehen. Mit diesen beiden Personen, Charlotte von Kalb und Hölderlin, beschäftigte sich ein P-Seminar, das als Abschlussarbeit einen literarischen Wanderweg zwischen den Schlössern Charlottes in Trabelsdorf und Dankenfeld schuf. Auf fünf Tafeln erfährt der Wanderer Wissenswertes über die Lebensgeschichten der beiden berühmten Persönlichkeiten, über die Ideale und Probleme der Erziehung Hölderlins, über dessen Einstellung zur Französischen Revolution sowie die Meinungen anderer über Hölderlin. Auch zwei seiner Gedichte finden sich auf dem Rundweg. Am 30.6.2011 wurde im Schloss Trabelsdorf dieser Wanderweg feierlich eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler hoffen auf viele Interessierte, die sich „auf den Weg machen“, um zwei interessante Charaktere des deutschen Geisteslebens zu entdecken. Flyer liegen u.a. im Tourismus und Kongress Service der Stadt Bamberg, in der Gemeinde Trabelsdorf sowie im Sekretariat des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums aus.

Flyer

Biografie - Charlotte von Kalb

Biografie - Friedrich Hölderlin

Friedrich Hölderlin - Die Eichbäume

Friedrich Hölderlin - Eine Außenansicht

Friedrich Hölderlin - Hälfte des Lebens

Friedrich Hölderlin - Hofmeister

Friedrich Hölderlin - Revolutionär oder Visionär

 

 

Dr. Christa Horn