Ein Projekt von Schülern aus der 12. Jahrgangsstufe zum Kurshalbjahr „Gebauter Raum“ im Fach Kunst

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Das Erscheinungsbild des Stadtzentrums Bambergs ist geprägt von den vielfältigen Bauvorhaben der letzten Jahrhunderte. Von der Romanik bis zum Stilpluralismus der Gründerzeit zeigt die Stadt ihren kulturellen Reichtum. Ungeachtet der aus dem Weltkulturerbe resultierenden Schutzbestimmungen sollten bei dem Projekt „Die Baulücke als Chance“ die Schüler ihre Stadt als weiter gestaltbaren Spiel-raum betrachten. Im Gegensatz zu Städteplanern und Architekten, die vielen Interessensgruppen gerecht werden müssen, konnten die Jugendlichen spontan unterschiedlichste Ideen durchdenken und umsetzen und somit die Stadt Bamberg mit neuen, fiktiven Akzenten bereichern.

Folgende Fragestellungen wurden im Schülerkreis diskutiert:

  • Welche Wünsche verbinden wir Schüler mit dem Stadtraum?
  • Utopie oder Realitätsnähe? Welche Vorstellungen stecken hinter interessanten Schülerkonzepten?
  • Wo befinden sich Möglichkeiten für eine „angemessene“ Umsetzung?
  • Wie verwirkliche ich meine Ideen?

So machten sich acht Schüler in vier Projekten daran, die Bausubstanz und Funktionen ihrer Stadt kritisch zu hinterfragen, Ideen zu entwickeln und diese von der Skizze bis zum Modell durchzuspielen.

 

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Informationen zum Weiterlesen:

 

1. Preis im Wettbewerb "Bayern bauen"

Diese Gruppe hat  am Wettbewerb „Bayern Bauen“ der Bayerischen Architektenkammer teilgenommen. Die eigenwilligen Umsetzungen mit ihrer Nähe und teilweise auch Distanz zur Realisierbarkeit überzeugte die Juroren und wir gewannen am 26.06.2013 den ersten Preis.

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"Wir gratulieren den Siegern des Wettbewerbs "Bayern bauen" der Architektenkammer München. Innerhalb des Wettbewerbs setzten sich Schülerinnen und Schüler unter Fragestellungen wie "Was bedeutet für mich Heimat?" und "Wie könnte Bayern in Zukunft aussehen?" mit ihrer unmittelbaren baulichen Umgebung auseinander."

Auszug aus dem Deutschem Architektenblatt

Urkunde

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Am 27.08.2013 fand in den Räumlichkeiten Luitpoldstraße Ecke Obere Königstraße eine Vernissage mit den Modellen statt.

Als Gäste für eine anschließende Gesprächsrunde nahmen Dipl. Ing. Christoph Gatz (Vertreter der Bayerischen Architektenkammer), Dr. Jörg Händler (Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Alt Bamberg), Dr. Ulrich Kahle (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege), Gerhard Schlötzer (freischaffender Künstler und Preisträger des Berganza-Preises 2012) und Patrik Moos (Arbeitskreis Aktive Mitte und Organisator der Veranstaltung) teil.

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